Inka Kilian

 

 

 

 

 

 

Kurztherapie

 

 

Bei Anliegen, die sehr konkret umrissen sind, lassen sich mit Interventionen der lösungsorientierten Kurztherapie oft schnell sehr gute und dauerhafte Ergebnisse erzielen.

 

Hierzu gehören z.B. Methoden aus dem Bereich der "Lösungsorientierten Kurztherapie" nach Steve de Shazer, Impact-Techniken nach Danie Beaulieu oder Formate des NLP.

 

NLP (Neurolinguistisches Programmieren) ist keine "Technik" als solche, sondern vielmehr eine Art "Schatzkästchen", das eine bunte Mischung zum Teil sehr unterschiedlicher integrativer "Werkzeuge" zur Kurztherapie enthält.

 

In den 1970er Jahren begann eine Gruppe von Forschern um Richard Bandler und John Grinder damit, besonders erfolgreiche Interventionstechniken renommierter Psychotherapeuten verschiedener Bereiche (System-, Hypno-, Gestalttherapie) zu sammeln und auszuwerten. In der Folge wurde diese Sammlung v.a. durch Erkenntnisse und Methoden der Kommunikationsforschung ergänzt und insgesamt ständig weiterentwickelt. Heute präsentiert sie sich als ein Modell menschlichen Lernens, Verhaltens und menschlicher Kommunikation, das die Anwendung sehr vieler unterschiedlicher Interventionsformen ("Formate") erlaubt.

 

Dazu zählen als bekanntere Oberbegriffe z.B. die "Timeline"-Arbeit, der "Swish" oder die "Party der Teile". 

 

In der Kurztherapie können auf der Basis dieses Modells unbewusste Prozesse, gedankliche Abläufe und innere Überzeugungen bewusst und damit bearbeitbar gemacht werden. Dies geschieht um ein Vielfaches schneller und leichter als über den Umweg der alleinigen kognitiven Analyse. Mit Achtsamkeit und Bedacht wird dem Unterbewusstsein so ein Angebot für ein zukünftig funktionaleres Vorgehen präsentiert, das es, wenn es dieses Angebot als passend empfindet, in das System des Gesamtorganismus integrieren kann.