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Die Arbeit mit inneren Bildern
Die Seele "spricht" in Bildern. Jeder Mensch erlebt dies in Träumen, wir kennen es aus der bildenden Kunst, aber auch die Sprache greift vor allem da, wo sie mehr als rationale Tatsachen mitteilen will, auf Bilder in Form von Metaphern oder Symbolen zurück - besonders deutlich wird dies in der Poesie. Bilder bezeichnen eine tiefere Ebene des Denkens und Fühlens, die weit über Reflektiertes und oft auch über Reflektierbares hinausreicht.
Imaginationstechniken arbeiten mit den Bildern, die unser Unterbewusstsein entwickelt. Sie geben unserer Intuition und unserer inneren Weisheit Raum, sich zu zeigen und auszudrücken. So können wir unser bewusstes Erleben und Denken um Impulse, Perspektiven und Aspekte einer tieferen Ebene erweitern und bereichern.
Die Arbeit mit inneren Bildern lässt sich gewinnbringend in fast alle therapeutischen Prozesse integrieren, ob als einzelne Bilder (z.B. "Wenn dieses Gefühl eine Farbe/Form/Gestalt hätte, wie sähe diese aus?"), in der Form kurzer Sequenzen (z.B. "Welche tiefere Absicht steckt hinter dieser Überzeugung?"), Phantasiereisen (z.B. "Persönlichkeitsanteilen, wie etwa dem Inneren Kind oder dem Inneren Antreiber, begegnen") oder als spezielle Übungen mit spezifischen Fragestellungen (z.B. "Wie soll ich mich entscheiden?").
HR2-Podcast zum Thema "Innere Bilder"
